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Manifest

Liebe Leser, Kritiker und Stänkerer ...

Positives und Negatives erwünscht
Liebe Leser, Kritiker und Stänkerer,

Ich bin stolz auf jeden Pluspunkt, den ihr mir gebt, und noch mehr darauf, dass ihr so viele Minuspunkte verteilt.

Nur verhält es sich leider so: Ich kann eurer Bepunktung nichts, aber auch gar nicht entnehmen.

Einer der zweifellos interessanten, wohlfundierten und sicherlich wahrhaftigen Artikel, den wir hier veröffentlichten, erhielt 53 Minuspunkte. Ich erwähne ihn, weil er erst 2019 geschrieben wurde, also nach der ersten Revision dieses Blogs.

Auch die Vorschläge für 10 Plots, die noch nicht restlos bekannt sind, bekamen das Rekordergebnis von Minus 59 Punkten. Meiner Meinung nach habt ihr nicht einmal gelesen, was wir geschrieben haben.

Nein, ich beklage mich nicht - es ist eure Meinung.

Allerdings könnte ihr wirklich so nett sein, mir die Gründe für eure Negativhaltung mitzuteilen. Sonst käme ich vielleicht auf die Idee, ihr wäret Miesmacher oder Neider.

Euer Sehpferd
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Was sich ab sofort HIER ändert - Erotik schreiben

Schon bereit oder noch skeptisch?
„Sinnlich schreiben“ ist zwar noch unsere Adresse, aber bei uns geht es ab heute nur noch um erotische Texte.

Erotik ist nicht "schmutzig"

Wenn du „irgendetwas“ schreiben kannst, dann kannst du auch erotische Texte schreiben. Erotik ist nichts Schmutziges, sondern es erfordert Anstand, darüber zu schreiben. Wenn du über Erotik schreibst, lernst du deine Gefühle besser kennen – das hilft dir auch persönlich in der Liebe.

Keine Vorkenntnisse nötig

Um erotisch zu schreiben, sind keinerlei Vorkenntnisse nötig. Wenn du ins Detail gehen willst, sind aber Sachkenntnisse (Anatomie, Erregung durch Botenstoffe, Kommunikation, Rückwirkungen und Psychologie) von Vorteil. Viel wichtiger ist aber, deine eigene Gefühle und die deiner Figuren darstellen zu können.

Diese Webseite ist für euch - nur für euch

Unser Fachmann für Kommunikation und Problemlösungstechniken wird ab sofort hier die Regie übernehmen. Wenn du Fakten suchst, findest du sie hier. Wenn du Rat suchst, wird dir hier geholfen.

Nach wie vor ist diese Seite nicht kommerziell. Wir verkaufen dir nichts, und wir kaufen nichts von dir. Das war schon vorher so, hat sich aber noch nicht genügend herumgesprochen.

Unser neues Konzept legt den Schwerpunkt auf die „W-Fragen“: „Was willst du schreiben, wie willst du es schreiben und wer soll es später lesen?“

Wir freuen uns darauf, mit dir zu arbeiten. Wir fordern nichts von dir und wir garantieren dir für nichts – das halten wir für einen fairen Deal.

Aufräumen für das neue Konzept

Wir räumen auf ...

Wir räumen hier auf, um Platz zu schaffen für Neues. Wie ihr seht, schmeißen wie auch die feuchten Tücher weg, denn wir arbeiten an einem neuen Konzept für diese Webseite. Falls ihr mitmachen wollt: E-Mail reicht.

Unser Ziel beim Aufräumen:

Von unseren 691 bisher veröffentlichen Artikeln werden nach vorsichtigen Schätzungen etwa zehn Prozent übrigbleiben, der Rest wird zwar archiviert, steht aber für die Öffentlichkeit bald nicht mehr zur Verfügung. Wenn ihr fragen habt - bitte per E-Mail.

E-Mail Schnellkontakt:

Aus die Maus für miese Erotik?

Ich habe es getragen sieben Jahr … und kann es nicht tragen mehr. Dies Blog, so, wie es heute ist, kann so nicht weiter existieren. Nicht, weil das Geld nicht reicht, um es fortzuführen. Nicht einmal, weil mir und den anderen die Ideen ausgehen.

Sondern vor allem deshalb, weil es sich weder emotional noch sozial auszahlt, solch ein Blog zu führen. Autorinnen und Autoren, die sehr seriös mit dem Metier der Erotik umgehen, sind sehr selten. Die anderen schreiben ihre E-Books, wie ihnen die Schnäbel gewachsen sind.

Wann immer ich mit Erotik-E-Books konfrontiert werde, überfällt mich das kalte Grausen, und ähnlich ergeht es mir, wenn ich mit "einschlägigen" Internet-Texten in Berührung komme. Sie handeln vom Vögeln, und sie vernachlässigen die Gefühle. Insofern sind sie Pornografie. Echte erotische Literatur lebt davon, dass wir Gedanken ausgesprochen „anstößig“ finden und sie dennoch verfolgen. Nicht davon, dass wir Worte serviert bekommen, die uns lediglich aufgeilen.

Dabei geht es gar nicht darum, ob jemand schreiben kann. Wenn jemand aus seinem Herzblut heraus schreibt und seine (ihre) Texte aber wahr oder wenigstens wahrscheinlich wären … ja, dann gäbe es noch eine Rettung. Schlechte Texte lassen sich umschreiben, solche, in denen Klischees aneinandergereiht werden, aber kaum. Es ist auch möglich, einen erotischen Roman hinzulegen, der völlig unwahr und unwahrscheinlich ist, der aber tief liegende Gefühle glaubwürdig darstellt.

Ach, was alles möglich wäre, nicht wahr?

Es sind noch lange nicht alle Themen behandelt worden ...

Es ist falsch, dass alle Themen schon längst behandelt wurden. Die Sexualität der Menschen ist so vielfältig, dass es noch neue, innovative Texte geben könnte. Aber ich lese selten solche, wirklich. Offensichtlich wollen E-Book-Leser mit Pseudo-Pornos aufgegeilt werden. Und falls meine Sichtweise richtig ist, gibt es auch keine Fortschritte. Erotikliteratur gilt als Schmutz, und die Schilderungen gelten als trivial. Es scheint, als seien alle damit zufrieden. Ich werde daran kaum etwas ändern können, und damit ist meine Mission sinnlos geworden.

Der Liebesverlag hat sich erboten, das Blog solange zu übernehmen, bis eine neue Konzeption Entwickelt wurde. Jede Autorin und jeder Autor ist eingeladen, daran mitzuwirken.

Ich verabschiede mich nicht vom Internet, im Gegenteil: Ich schreibe seit langer Zeit sinnvollere und hilfreichere Texte für Menschen, die ihr Liebesleben selbst in die Hand nehmen wollen. Falls ihr euch nicht verabschieden wollt, könnt ihr meine E-Mail-Adresse nutzen, um mit mir in Kontakt zu bleiben.
Via:

Vom Sollen, vom Schreiben und was davon übrig bleibt

Eine schreibende Kollegin bloggte gerade, dass ihr Gehirn sie straft. „Du solltest schreiben, du solltest schreiben, du solltest schreiben!“

Auch ich kann mein „Sollen“ nicht befriedigen. Aber ich will auch nicht den entsetzlichen Unsinn schreiben, den andere Kolleginnen zusammenstoppeln. Das geht dann so: Hier ein bisschen stibitzen, dort ein bisschen stibitzen, alles mit ein bisschen Salatsoße übergießen, die wie Altöl riecht.

Wer mich kennt der weiß: Erstens brauche ich Anregungen, wenn möglich aus der Realität. Und wie eine meiner vielschreibenden Kolleginnen, habe ich manchmal „Veröffentlichungshemmungen“. Das heißt, ich finde nicht gut genug, was ich schreibe, und dann wird es in die Massenablage „Textentwürfe“ verfrachtet, auch „Textfriedhof“ genannt.

Und wie eben jene Kollegin, schreibe ich niemals „im Voraus“. Ich brauche den Sound der Tastatur, die freie Assoziation. Ein Wort muss das nächste ergeben. Neulich war ich wirklich einmal drauf und dran, über einen unterirdischen Keller in Stuttgart zu schreiben, in den ein später Gast aus dem darüberliegenden Weinlokal versehentlich tappst, als er eine Toilette sucht.

Klar, habt ihr auch schon mal gehört. Auch diese Geschichte ist vielfach erzählt worden: Eine großzügige, verwinkelte Toilettenanlage, in die man hineinkommt, aber nicht wieder hinaus. Jedenfalls nicht durch dieselbe Tür. Und selbstverständlich verlöscht dann auch noch das Licht ... na ja. Seufz.

Ja, wenn ich jetzt einen Helden hätte, der für mich geht ... es darf auch eine Heldin sein. Sicher weißt du, was du tun würdest, wenn du eine Nacht in einer Toilette eingeschlossen wärst, nicht wahr? Vor allem, wenn du erfährst, dass du nicht zufällig in die Falle geraten bist?

Der Entwurf kommt sofort in die „Never-Return-Ablage“. Habt ihr diese Story schon mal irgendwo gelesen? Wirklich nicht?

Irgendwie haben wir doch alle alles schon mal gelesen, oder?
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