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Weiberherrschaft – ein Meisterwerk der Viktorianischen Erotik

Symbolische Unterwerfung - Korsett und Frauenkleider
In der Viktorianische Ära (1837 bis 1901), wahrscheinlich sogar bis zum Ersten Weltkrieg, schien das Vereinigte Königreich eine Oase des Konservativismus zu sein. Aber gerade in dieser Zeit wuchs unter der Fassade des aufrechten Bürgertums eine ungeheure sexuelle Begierde, die als „erste sexuelle Revolution“ in die Geschichte einging. Und sie spülte allerlei hervor, was sich im konservativen England kaum vorstellen konnte: außerehelicher Geschlechtsverkehr, Flagellationsbordelle, diverse Arten von Prostitution, gleichgeschlechtliche Beziehungen und alle Arten von Geschlechtsverwirrungen.


Begonnen hatte diese Entwicklung in englischsprachigen Ländern bereits gegen Ende des 18.Jahrhunderts begonnen: Zitat (1)

Im späten 18. Jahrhundert entwickelte sich ein reger Handel mit englischer Erotik. Obgleich die Veröffentlichung von Pornografie immer noch illegal war, war sie doch sehr verbreitet. Nun war es auch für Schulmädchen und ländliche Geistliche möglich, kommerziell produzierte erotische Bücher und Illustrationen von nackten Männern und Frauen in fleischlichen Verbindungen mit anderen zu erwerben, und dies in unterschiedlichen Situationen: stehend, liegend, sitzend.


Die erotische Weiberherrschaft

Die erste vollständige deutsche Ausgabe - Privatdruck
Etwa 100 Jahre später erschienen dann Abhandlungen über "sexuelle Abweichungen". Genau in diese Zeit fällt fällt der dreiteilige Roman „Weiberherrschaft“. Um ihn zu verstehen, muss man die Gesellschaftsordnung jener Zeit begreifen: Erotik und Gesellschaftssatire gingen oft eine Verbindung ein, und so ist es auch im vorliegenden dreiteiligen Buch. Der adlige Held wird nach einem peinlichen häuslichen Vorfall einer strengen Gouvernante übergeben, die ihm zum Wohlanstand zurückbringen soll. Ihr Name ist Mademoiselle Hortense de Chambonnard, und sie weiß sehr genau, was sie mit aufsässigen, neugierigen, aber sexuell unerfahrenen jungen Männern tun kann: Frustrieren, Abwerten, Peitschen und Feminisieren einerseits. Und anderseits, sie zu verführen, sie geschlechtlich zu verwirren und mit ihnen die körperliche Liebe auf beiderlei Art zu vollziehen: als Mann und als Frau.

Das Buch - Naivität, sexuelle Neugierde, Geschlechterverwirrung, Flagellation

Es war nicht das erste Werk, das sich der erotischen Flagellation bediente – kurz zuvor (1870) hatte Ritter von Sacher-Masoch sein Buch „Venus im Pelz“ veröffentlicht, und kurz danach hatte Krafft-Ebing (1886) den Autorennamen benutzt, um den Begriff „Masochismus“ in die Welt zu setzen. Das Buch Gynecocracy (Weiberherrschaft) wurde 1893 veröffentlicht (2) – das genaue Erscheinungsdatum ist allerdings nicht eindeutig belegt, da erotische Romane jener Zeit bewusst mit falschen Erscheinungsdaten und unter falschen Verlagsnamen in den Verkehr gebracht wurden. Behauptet wird, es sei von Leonhard Smithers (3) verlegt worden und sei im Buchhandel von Robson & Kerslake (4) erhältlich gewesen. Beide Behauptungen sind sehr wahrscheinlich korrekt, da alle genanten Firmen tatsächlich existierten und für Erotika bekannt waren. Zu erwähnen wäre noch, dass sich die Menschen der damaligen Zeit auf für psychische Phänomene zu interessieren begannen, von der Siegmund Freude erstmals 1896 sprach.

Der Autor - oder waren es gar mehrere?

Das Buch soll 1893 geschrieben und verlegt worden sein. Als Autor gilt der englische Anwalt Stanislas Matthew de Rhodes (2) (1857-1932). Seine Autorenschaft ist zwar nicht unumstritten, jedoch kann man davon ausgehen, dass die drei Bände des Romans von einem intelligenten Menschen mit überschäumender Fantasie und einem Schuss bittere Satire geschrieben wurden. Das deutet wieder auf einen Kreis von gleichgesinnten hin, der ebenfalls typisch für die viktorianische Epoche war, von der wir reden. Um diese Zeit waren Versammlungen von Männern, die gemeinsam tranken, sich an nackten Tänzerinnen ergötzten und erotische Literatur lasen schon sehr etabliert. (3). All diese Männer waren angesehen Bürger und größtenteils Intellektuelle. Es ist möglich, dass Stanislas Matthew de Rhodes das Buch nicht alleine schrieb – darauf deuten stilistische Unterschiede in den drei Teilen hin, wie einige der Herausgeber (2) hervorgehoben haben. Das Kernstück, das die höchste literarische Qualität beinhaltet, ist ohne Zweifel der erste Teil der Trilogie. Der ursprüngliche Titel lautete:

Gynecocracy: A Narrative of the Adventures and Psychological Experiences of Julian Robinson (afterwards Viscount Ladywood) Under Petticoat-Rule, Written by Himself.


Der Autor spelt mit der Geschlechtlichkeit

Der Autor spielt vor allem damit, Geschlechtlichkeit nicht als etwas Gegebenes zu betrachten, sondern als Ausdruck des Verhaltens, der Gesten, der Bekleidung und dergleichen. Wenn der Held von Mademoiselle zu sexuellen Handlungen verführt wird, darf er ein Mann sein, wird er von der Zufallsbekanntschaft Fräulein Stormont verführt, so wir verbal suggeriert, hier fände ein Inzest statt. Und wenn Lord Alfred ihn verführt, werden Anklänge an Homosexualität deutlich, die freilich ebenso willkürlich sind: In Wahrheit ist der „Lord“ eine verkleidete Lady. Hinzu kommen noch erotische Wünsche an und von drei Cousinen (Maud, Beatrice und Agnes) sowie einige strenge Bestrafungen durch die Zofe von Mademoiselle, Elise. Die Titelbilder der Romane täuschen oftmals über den Inhalt, und wer ein sinnliches Werk ohne Homoerotik, skurrile Beziehungen oder Flagellation sucht, sollte es meiden.

Vielleicht kann man sich vorstellen, was in diesem Druckkessel der befremdlichen Erotik alles möglich ist, und in der Tat zieht der Autor alle Register des Sinnlichen, Heftigen und Ungebührlichen … jedenfalls verglichen mit dem, was in in ehelichen Schlafzimmern passierte.

Ausgaben in Deutschland

In Deutschland erschien das Werk angeblich bereits 1906, jedoch ist eine Ausgabe von 1909 bekannter. Man verwendete den Originaltitel, in dem man lediglich den in Deutschland unbekannten Begriff „Under Petticoat-Rule“ (unter der Herrschaft des Rockes) in „unter dem Pantoffel“ ersetzte.

Weiberherrschaft. Die Geschichte der körperlichen und der seelischen Erlebnisse des Julian Robinson nachmaligen Viscount Ladywood. Von ihm aufgezeichnet zu einer Zeit wo er unter dem Pantoffel stand.


Die Ausgabe in der Übersetzung von Erich von Berini-Bell erschien dreibändig und mit Illustrationen versehen 1909 in Leipzig als Privatdruck. Sie wurde als „erste vollständige Übersetzung aus dem Englischen und in gleicher Weise aber auch als „Originalausgabe“ bezeichnet. In einigen der Neuauflagen wird auf die Original-Übersetzung verwiesen, während andere behaupten, überarbeitete Versionen der Übersetzung zu verwenden.

Viele Ausgaben in deutscher Sprache - und immer wieder Indizierungen

Ich bin weit davon entfernt, alle Ausgaben zu kennen. Die erste Neuauflage der Übersetzung von 1909 erschien im Jahr 1969 und wurde wurde offenbar sofort indiziert. Sehr bekannt wurde eine Ausgabe der Heyne EXQUISIT BÜCHER aus dem Jahre 1973, das 288 Seiten stark war und offenbar bis 1979 in siebter Auflage im Handel war. Andere bekannte Ausgaben sind die von Moewig/Playboy (1982) als Gesamtwerk (253 Seiten) und 1991 von Ullstein, wo alle drei Bände separat erschienen. Warum einzelne Ausgaben indiziert wurden und andere nicht, ist mir unbekannt.

Merkwürdigerweise werden in nahezu allen Neuauflagen keine Übersetzer genannt, obgleich die mir bekannten Übersetzungen des Originals recht gut gelungen sind. Es mag sein, dass Änderungen in manchen Ausgaben dazu dienen sollten, der Zensur zu entgehen, denn alle drei Bände, wie auch das Gesamtwerk wurde mehrfach indiziert 5). Die recht detaillierten Beschreibungen der erotischen Vorgänge sprechen jedoch dafür, dass keine Überarbeitung so „weich gespült“ werden konnte, dass sie den Kriterien der Moralwächter entsprach.

Im Grunde ein zeitgeschichtliches Dokument mit überhitzter Erotik

Das Werk sollte heute als zeitgeschichtliches Dokument gelten. Es mag erotisch überhitzten Hirnen entstammen, aber es ist dennoch – oder gerade deswegen - ein Zeitdokument. Und es wurde so oft kopiert (6) und umgeschrieben wie kaum ein anderes erotisches Werk - sogar vom mutmaßlichen Schöpfer selbst, der als „M. Le Comte Du Bouleau“ 1898 die Novelle „The Petticoat Dominant“ schrieb.

Quellen:

(1) The Origins of Sex, London 2012, Seite 348.
(2) Gynecocracy, Neuauflage des Originals, erschienen 2011, Vorwort.
(3) The Origins of Sex, London 2012, Seite 344.
(3)Leonhard Smithers
(4) Robson & Kerslake waren bekannt dafür, erotische Übersetzungen und Originalwerke zu vertreiben.
Weitere Erwähnungen in: Clandestine Erotic Fiction in English 1800–1930: A Bibliographical Study by Peter Mendes
(5) Erich von Berini-Bell, Weiberherrschaft, indiziert 1969
(6) z.B. Don Brennus Aléra: Fred / Frederique

Der Urheber des Titelbilds ist unbekannt.




Hinmtergrund: Körperliche Züchtigung - wie war das eigentlich?

Historische öffentlich Züchtigung der schönen Mme. Lapuchin
Körperliche Züchtigung: wie war das eigentlich? Dieser Beitrag soll Sie, die Sie möglicherweise unter 50 Jahre alt sind und keine Zeiten mehr gekannt haben, in denen körperlich gezüchtigt wurde, mit den Realitäten bekannt machen, bevor Sie darüber schreiben.

Psychologie und Realität der frühen Jahre

In den Zeiten, als noch die Mehrzahl der Knaben und eine beachtliche Anzahl von Mädchen geschlagen wurden, sehen viele Psychologen eben jene Körperstrafen, Abwerungen oder Demütigungen als Ursache für spätere psychische Schäden an. Und neben jenen, die angesichts der Schläge zu Spießern und Frömmlern geworden sind, stehen jene, die an ihnen verzweifelt sind – sie sind eigentlich gemeint, wenn freudsche Analytiker sich an dieses Thema heranmachen. Nur eine kleine Gruppe, so flüsterte man sich damals wie heute zu, hätten sinnliche Lüste bei Schlägen empfunden. Eine populäre Annahme geht davon aus, dass dies nur jene jungen Frauen und Männer betrifft, die recht spät (noch mit über 14) und vom anderen Geschlecht geschlagen wurden: Gouvernanten, Tanten und Stiefmüttern, aber auch Mütter und Großmüttern.

Schläge heute - alles absurdes Theater?

Uns Heutigen erscheint nahezu alles, was darüber zu lesen ist, reichlich absurd. Und doch ahnen wir, dass jener Rest, der die körperliche Züchtigung noch als fast Erwachsener erlebte, sich noch an die Strafen erinnert. Und von ihnen wird sich ein Teil die wundersamen „gemischten Gefühle“ zwischen abgrundtiefem Hass und sinnlichem Schmerz erinnern. Allerdings wurden damals nicht nur „Halbwüchsige“ geschlagen, sondern vor allem Bedienstete, solange dies noch rechtlich zulässig war.

Manche Schilderungen, besonders jene aus frühen englischen Quellen, haben durchaus auch jüngere Menschen begeistert, die sehr bewusst erproben wollten, wie es sich anfühlt, von einem liebenden oder jedenfalls liebevoll agierenden Menschen gezüchtigt zu werden.

Was war der Anlass?

Der Anlass war in früheren Zeiten in erster Linie eine „Ungehörigkeit“, also ein Verhalten, das von Eltern oder Erziehern nicht gebilligt wurde. Knaben jeden Alters wurden für alles gezüchtigt, was den Eltern nicht „in den Kram“ passte. Frauen im sogenannten „Backfischalter“, die erotische Fantasien hatten oder bereits „kurz vor dem moralischen Abgleiten“ waren, wurden unter Schamverletzungen gezüchtigt – dies galt als ganz normal und war teils Bestandteil der Züchtigungsprozedur. Erwachsene wurden in bürgerlichen Haushalten nur selten gezüchtigt – es sei denn, es handelte sich um Dienstmägde.

Welche Instrumente kamen zum Einsatz?

In Haushalten und Institutionen, in denen die Züchtigung ein Teil des alltäglichen Lebens war, wurden zunächst Ruten, dann die robusteren und leichter zu beschaffenden Rohrstöcke eingesetzt. Allerdings setzten nicht alle Eltern und Erzieher auf ein „spezielles Instrument“. Man weiß, dass der Teppichklopfer („Ausklopfer“) noch lange im Einsatz auf den Hintern von Knaben, Mädchen und Dienstpersonal war, weil dieser immer und überall zur Verfügung stand. Auch polierte Kleiderbügel, hölzerne Kochlöffel, Pantoffel und die Rückseite der breiten Haarbürste waren beliebt, was schon zeigt, dass diese Züchtigungen überwiegend von Frauen vorgenommen wurden. Peitschen besaßen überwiegend Adlige, und sie trafen nahezu ausschließlich das Personal, während der Hosengürtel vom bürgerlichen Hausherrn appliziert wurde – er war sozusagen der brutale Ersatz für den Rohrstock.

Wie wurde gezüchtigt?

Der Po musste präsentiert werden
Wie gezüchtigt wurde, war sehr von der Zeit, der Lebensumgebung und der Stellung der Person, aber auch von Alter und Geschlecht abhängig.
Im Hause war es üblich, jemanden „übers Knie zu legen“, und dabei wurden zumeist Handschläge verabreicht. Diese Form der Züchtigung erlaubte die größtmögliche Intimität, weil dabei ein besonders intensiver Körperkontakt bestand – allerdings waren die Schläge für den Schlagenden oft schmerzhafter als für den Geschlagenen. Aus diesem Grund wurden dabei auch allerlei kurze, leicht zu handhabende Schlegel eingesetzt. Ansonsten ging es stets um die „Präsentation“ dessen, was als „Erziehungsfläche“ galt: um den Po. Er musste meist irgendwie „herausgestreckt“ werden, in England beispielsweise dadurch, dass die jungen Frauen beim „Überbeugen“ mit den Händen ihre Fußspitzen berühren mussten. Wer einen passenden Bock oder eine hohe Sofalehne sein Eigen nannte, konnte die zu züchtigende Person veranlassen, sich über den Bock oder die Lehne zu legen. Dies erlaubt sehr lange, intensive Züchtigungen.

Wie war es mit der Nacktheit beim Züchtigen?

Traditionell auch auf den nackten Rücken
Das Thema interessiert offenbar am meisten, weil viele Menschen „Erotik“ und „Nacktheit“ gleichsetzen. Im Allgemeinen mussten sich die zu strafenden Personen so weit entkleiden, dass die Fläche, auf die geschlagen wurde, von Textilien frei war. Mancherorts war dies der Rücken, doch sehr viel häufiger wurde auf das nackte Gesäß geschlagen. Als man begann, über Schamgrenzen nachzudenken, etwa im viktorianischen Zeitalter, durfte das Gesäß aus Gründen der Schamhaftigkeit nicht mehr entblößt werden – inwieweit sich Privatpersonen daran hielten, ist zweifelhaft. Seither wurden Frauen und Mädchen bei hochgeschlagenem Rock und Männer und Knaben mit heruntergelassenen Hosen gezüchtigt. Der Po wurde dann noch durch das Hemd oder später die Unterhose verdeckt.

Aus der Zeit, in der die Unterhosen („Schlüpfer) populär wurden, stammt auch der Ausdruck „die Hosen strammziehen“. Der Grund war einfach: eine faltige Unterhose milderte die Schläge, erst auf einer einer „stramm gezogenen“ Hose entfaltet sich die ganze Wucht der Schläge.

Welche Rituale gab es?

Eckenstehen (Cornertime)
Rituale bei Züchtigung dienten überwiegend der Beschämung. Die Anwesenheit von anderen Personen (Schüler, Zöglinge, Gesinde, Verwandte) war eines dieser Mittel. Weitere Rituale bestanden in einer vorausgehenden Belehrung und der Verkündigung des Strafmaßes. Das rituelle Entkleiden (gelegentlich bis zur völligen Nacktheit) kam deutlich seltener vor, ist aber ein beliebtes Thema in der erotischen Literatur. Darauf folgten die „Unterwerfung“, also die Annahme der Strafe und das Aufsuchen der Strafposition. Gelegentlich wurde auch gefordert, dass der zu Strafende das „betreffende Instrument“ selber holte. War die Anzahl und Art der Schläge nicht bekannt, so wurde meist so lange geschlagen, bis „Tränen der Reue“ hervortaten. Überhaupt galt das Weinen ohne Hass und ohne Protest aus der Sicht der „Erzieher“ als Erfolg der Züchtigung.

War die Strafe vollzogen, wurde häufig noch eine weitere Erniedrigung angehängt: Man versagte der Person, sich anzuziehen, sondern befahl ihr, noch „in der Ecke zu stehen“ oder in einer Ecke zu knien.

Warum sind Strafen manchmal erotisch?

Diese Frage, warum Strafen erotisch sein können, wird immer wieder gestellt. Man kann Antworten darauf finden – aber diese Antworten sollten sie sic von Ihren Figuren geben lassen, während sie schreiben. Versetzen Sie sich in die Lage jeder der Beteiligten: Strafende, Bestrafte und Zuschauer. Was sehen Sie? Malen Sie sich alle Empfindungen aus, die im Umfeld entstehen könnten, und versuchen Sie, einen Teil davon in Ihren texten lebendig werden zu lassen.

Hinweis: Alle Zeichnungen Zeichnung entstammen historischen Quellen.

Materialien: Huren und Zuchthausstrafen vor Publikum Fiktion und Realität

Eigentlich nichts Besonderes: Die Rute gehörte damals zum Internat wie die Butter aufs Brot

Fiktion und Realität - die Bestrafung von Huren in England durch Rutenschläge

Schon im 19. Jahrhundert mischten sich Fantasie und Realität, wenn es darum ging, besonders spektakuläre Schriften über Wollust, Prostitution und Körperstrafen zu scheiben.

Im ersten Teil beschreiben wir eine an die Realität angelehnte Fiktion, die nicht als Fantasie, sondern als realitätsnahe Schilderung vermarktet wurde (aus dem Englischen, hier etwas umgeschrieben).

Die Fiktion – Voyeure bei öffentlichen Auspeitschungen der Huren

Von der Epoche an, in der der Shakespeare lebte, erhielten Huren das, was sie nach Meinung der Zeit verdienten: Eine Auspeitschung vor Publikum, die sie in Zukunft daran hindern sollte, ihr fragwürdiges Tun weiterhin zu betreiben. Üblicherweise wurden sie, wie die männlichen Häftlinge, auf den nackten Rücken geschlagen (1), aber die jüngeren Huren erhielten ihre Schläge auf das nackte Gesäß. Die geschah ausschließlich, um die Prozedur interessanter für die Zuschauer zu gestalten, die sich zu derartigen Ereignissen zahlreich in den Zuchthäusern einfanden. (2)

Der Mythos der Strafbank

Die Beschreibung der Strafbank zieht sich durch die gesamte Literatur
Normalerweise verwendete man für sie eine spezielle Strafbank, die man in die Mitte der großen Halle im Untergeschoss des Zuchthauses stellte. Diese Bank hatte auf beiden Seiten hölzerne Fesselungsmöglichkeiten, die dem Pranger sehr ähnlich waren, sogenannte „Stocks“. Auf der einen Seite befanden sich die Öffnungen für den Hals und die Handgelenke, auf der anderen Seite wurden die Beine in Höhe der Fesseln befestigt. (3)

Rund um diese Strafbank, aber in sicherer Entfernung, versammelten sich die Damen und Herren der guten Gesellschaft, um sich an dem nun folgenden Spektakel zu ergötzen.

Es begann damit, dass zwei kräftig gebaute Wärterinnen die junge Hure hereinbrachten, um sie dann bäuchlings auf die Strafbank zu legen und an Händen und Füßen mithilfe der „Stocks“ zu fesseln (3). Sodann kam der Moment, nach dem das Publikum gierte: Der Rock wurde bis über die Schultern hochgeschlagen, sodass jedermann das nackte, noch weiße und ungezeichnete Gesäß betrachten konnte. Zu dieser Zeit trug die Frauen noch keinerlei Unterwäsche, sondern verdeckten die Scham und das Gesäß ausschließlich mit Unterröcken. (4)


Auspeitschungen zum Vergnügen der guten Gesellschaft?

Geschlagen wurde mit Ruten, die aus Birkenzweigen hergestellt waren. Sie wurden zuvor in eine Mischung aus Essig und Salz gelegt (5), um nun in einem großen Korb auf ihre Verwendung zu warten. Man brauchte recht viele solcher Birkenruten, denn die Bestrafung dauerte sehr lang und wurde so heftig ausgeführt, dass die Ruten oftmals auf den Hintern der Frauen zerbrachen. Es wird behauptet, dass die Zuschauer erst wirklich zufrieden waren, wenn Blut floss und die Frauen aus Leibeskräften schrien. Anderen Berichten zufolge konnte man die Schreie der jungen Huren überall im Zuchthaus hören. Ganz offensichtlich waren es nicht die Birkenruten allein, die den Schmerz verursachten, sondern auch die Mischung aus Essig und Salz, die immer tiefer in die geröteten oder gar wundgeschlagenen Hintern eindrangen. Man rechtfertigte die Behandlung der Ruten übrigens auch damit, dass man sie mit Salz und Essig deinfiziert habe.

Die Damen und Herren der Gesellschaft vergnügten sich an den rot geschlagenen Gesäßen, an den Wunden und vor allem an den Schreien und den Tränen, die die Frauen vergossen. (6)


Die angebliche „Besserung“ als Vorwand für Schläge

Die jungen Huren, so glaubte die damalige Gesellschaft offiziell, würden das Zuchthaus geläutert verlassen und sich zwei Mal überlegen, ob sie ihrem fragwürdigen Beruf wieder nachgehen würden, wenn sie entlassen wurden. Allerdings war eher zu erwarten, dass die Bordellbesitzerinnen und Zuhälter schon vor dem Gefängnistor auf sie warteten. (7)

Tatsächliche öffentliche Auspeitschung von Huren

In anderen Ländern, vermutlich auch in Schottland, wurden Frauen mit unsittlichem Lebenswandel ebenfalls öffentlich auf den weitgehend nackten Körper geschlagen - dann allerdings in öffentlichen Auspeitschungen. Verbürgt ist ein Ereignis aus Schottland (Inverness) von 1817. (8) zudem gibt es zahllose ähnliche Berichte aus ganz Europa.

Ob die Dinge sich tatsächlich genauso abgespielt haben, ist allerdings fragwürdig. (Lesen Sie bitte die Anmerkungen). Zumeist haben die Autorinnen und Autoren der damaligen Zeit eine ebenso heftige Fantasie entwickelt wie ihre Nachfolger(innen) in der Jetztzeit. Zudem wurden verschiedene Schilderungen aus dem deutschsprachigen Buch „Lenchen im Zuchthause“ (1840) kurzerhand nach England (9) verlegt, wo Frauen nach verschiedenen Quellen bis 1820 auf den nackten Körper geschlagen werden duften.

Immerhin bekommen Sie einen Einblick in die Realität und die Fantasiewelt der Jahrhunderte vom 17. Bis zum 19. Jahrhundert.

Realität: Die Umgebung, in der die Rute herrschte

Man muss sich dabei vergegenwärtigen, dass die Rute als Züchtigungsinstrument bei der „häuslichen Disziplin“, der Schuldisziplin und gegenüber Bediensteten zum Alltag gehörte.

Zudem wäre daran zu erinnern, dass die Gentlemen jener Zeit nicht nur Gefallen an sadistischen Szenen fanden, sondern sich auch gerne in die Flagellationsbordelle (beispielsweise in London) begaben. Dort wurden sie unter ähnlichen Bedingungen, aber gegen Bezahlung, mit Ruten und Peitschen traktiert, in der Regel, bis Blut floss. Besonders bekannt war das Flagellationsbordell von Mistress Theresa Berkley, die sich damit ein Vermögen erarbeitete. Möglicherweise hat man die Erfahrungen dieser Gentlemen einfach als Vorlage für die Körperstrafen an Huren genommen.

Die Realität der Hurenstrafen – eher ernüchternd

Die Rute war also allgegenwärtig. Doch war es wirklich so in den Zucht- und Arbeitshäusern?
Nein. Zunächst einmal war nur die öffentliche, unsittliche Zurschaustellung verboten, nicht die Prostitution als solche. Wenn Huren dieser Art auf der Straße aufgegriffen wurden, wurden sie in der Regel nach einer Ermahnung am nächsten Tag wieder entlassen. Nur wenige kamen nach Bridewell, eine Art Zuchthaus und Arbeitshaus. Dort verbrachten sie zwischen zwei Wochen und einem Monat. Die Frauen, die Körperstrafen empfingen (ungefähr die Hälfte) wurden sogar früher entlassen. Das Wachpersonal war zudem in hohem Grad bestechlich – teils durch Geld, teils durch „Nettigkeiten“, sodass allerlei Varianten der „Partys“ möglich erscheinen. Üblicherweise wurde aber Sex gegen Alkohol undn Tabak getauscht.


(1) Das Schlagen auf den nackten Rücken galt – trotz aller „Urschicklichkeit“ als sittlicher als das Schlagen auf das Gesäß.
(2) „Flogging Parties“ in Zuchthäusern sind nicht verbürgt – angesichts der Korruption ist aber nicht auszuschließen, dass sie gelegentlich in privaterem Kreis veranstaltet wurden.
(3) Es ist nicht hinreichend belegt, ob diese „Stocks“ tatsächlich so verwendet wurden, oder ob der Körper einfach durch eine der Wärterinnen niedergedrückt wurde.
(4) Verbürgt. „Richtige“ Unterwäsche kam erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf.
(5) Ob Essig verwendet wurde, ist nicht sicher. Üblicherweise wurden die Ruten dabei in einer Salzlake aufbewahrt.
(6) Es ist, wie bereits erwähnt, nicht sicher, ob dies zutrifft – bei „privaten“ Veranstaltungen, die durch Bestechung möglich waren, könnte all dies jedoch der Fall gewesen sein. Zuschauer gab es bei entsprechenden Ereignissen immer genügend, wie andere Dokumente beweisen, bei denen die Auspeitschungen in der Öffentlichkeit stattfanden.
(7) Nach offiziellen Berichten aus heutiger Zeit bewirkten die Ruten-Peitschungen gar nichts. Sie wurden auch nicht bei allen Huren angewendet.
(8) Nach Zeitungsberichten jener Zeit.
(9) „Nell in Bridewell“.


Bilder:

Oben: Zeitgenössisch, möglicherweise Internatserziehung vor Mitschülerinnen. Mitte rechts: Jean-Baptiste Le Prince, 18. Jahrhundert, Das Bild stellt angeblich die Bestrafung der Maitresse Anna Lopukhina dar. Mitte unten: Helga Bode (Auszug, teils koloriert)

Thema (35): Wie einst im Mittelalter

Eine sehr beliebte Methode, erotische Geschichten zu „veredeln“ und zudem eine sehr gute Möglichkeit, geheimnisvoll und zugleich romantisch zu schreiben, besteht darin, sie in eine andere Epoche zu verlegen – von der Steinzeit bis in die Adenauerära.

Dabei taucht freilich ein Problem auf: Du solltest dich in dieser Zeit halbwegs auskennen, bevor du dich auch nur an die Tastatur setzt. Wie haben die Menschen damals gelebt? Gab es Unterschiede in der Rangordnung, welche gesellschaftlichen Strukturen existierten und wie wirkte sie? Wie stand es um die Rolle der Frauen? Was durften Frauen aus „freien Stücken“ tun, und was geschah, wenn sie sich widersetzten? Welche Möglichkeiten hatten Unverheiratete, und welche Grenzen wurden ihnen gesetzt? Gab es „rechtsfreie“ Orte, und wenn ja, wie gefahrvoll, war es, sich an sie zu begeben?

Du wirst leicht erkennen, dass es problematisch ist, eine erotische Geschichte vollends in einer Epoche spielen zu lassen, zu der du keinen Zugang hast. Nehmen wir einmal das Mittelalter als Beispiel.

Es ist ausgesprochen schwer, sich das mittelalterliche Leben vorzustellen, und insbesondere das Leben der Frauen, das durch die Literatur wenig erhellt wird. Ein Trick hilft, um diese Klippe zu umschiffen: Das erotische Leben deiner Protagonistin spiegelt sich in einer historischen Traumgestalt, beispielsweise aus einem (ebenso fiktiven) Roman, den deine Heldin gelesen haben könnte.

Hier sind gleich zwei Vorschläge mit Parallelen zum Mittelalter:

1. Die Erfahrung der Herrin mit einem fahrenden Sänger
Die Troubadoure des Mittelalters sind relativ einfach zu beschreiben: Listig buhlen sie um die Herrinnen, um sie zu erobern – und schritt für Schritt nähern sie sich balzend, dichtend und singend der Geliebten, bis diese sie zum „vögelen“ einlädt. Das Spiel lässt sich selbstverständlich auch aus der Sicht der Herrin beschreiben, die allein entscheidet, wann der Herr Troubadour zur Liebesnacht geladen wird. Für die Parallelgeschichte in der Jetztzeit eignet sich ein Straßenmusiker, der sich in das Bett einer verheirateten, aber einsamen Personalberaterin einschleicht. Geschichten dieser Art leben von einer Mischung aus Lust und Frust, die es insbesondere gegenüber dem Troubadour aufzubauen gilt, denn in Wahrheit bestimmt allein die Herrin, was geschieht.


2. Die Lüste und Ängste der Bademagd
Die Massagepraxis deiner Heldin geht schlecht, und sie beschließt, sich ein zweites Standbein zuzulegen: gemeinsame Bäder, erotische Massagen, kurz: „Ein wenig“ Prostitution. Sie vergleicht sich dabei mit einer mittelalterlichen Bademagd, die gemeinsam mit ihren Freiern im Zuber speist und ihnen anschließende das Bett bereitet. Die Spannung kann erzeugt werden, indem sich die Masseurin in einen Klienten verliebt. Wie wird sie sich zwischen Liebe und Geschäft entscheiden?

Beide Themen setzen auch mit dem Kunstgriff der „Parallelhandlung“ Einfühlungsvermögen in die mittelalterliche Sprache und die Gegebenheiten der Epoche voraus, und sie verlangen trotz des Studiums der mittelalterlichen Quellen noch eine Menge Fantasie.

Übrigen sind Geschichten um die ist die schwarze und die weiße Magie, und auch solche um den Hexenkult, auch heute noch aktuell, wie etwas die Bücherserie um den Zauberschüler Harry Potter beweisen. Aus magischen Kulthandlungen und erotischen Zutaten kann also auch heute noch ein geheimnisvoller, sinnlicher Roman „gebraut“ werden.

Heute verzichten wir auf die üblichen Anmerkungen - entscheide einfach du, wo deine Stärken und Schwächen liegen.

Feminisierung - vom viktoranischen Jüngling zur "Sissy"

Dies ist eine Kurzfassung zum Thema "Feminisierung" für Eilige. Eine etwas ausführlichere Langfassung kannst du hier lesen: Geheimnisse der Feminisierung literarisch.

Das Original - historisch wertvoll, aber oft zensiert
Das Thema der „Feminisierung“, war zur viktorianischen Zeit in England höchst populär. Es bedeutet, einen Mann durch Zuwendung und Strafe zur Frau „umzuerziehen“ und ihn damit der „Weiberherrschaft“ zu unterwerfen. Die „Mutter aller Bücher“ zum Thema heißt „Gynecocracy“ (1) , und es ist heute noch als Nachdruck erhältlich. Wenn du daran interessiert bist, solltest du den Originaltext (englisch) oder die Original-Übersetzung lesen. Ansonsten versuche möglichst, antiquarisch eine unzensierte Version der Teile eins bis drei in einem einzigen Band zu bekommen.

Die viktorianische Zeit lässt grüßen

Das Muster passt ganz in die viktorianische Epoche, in der unter dem Deckmantel der Prüderie eine gewaltige erotische Revolution ausbrach. Der junge Held wird dabei mit „Zuckerbrot und Peitsche“ äußerlich und innerlich feminisiert, wobei durchaus auch Anklänge an Analverkehr und Homosexualität ins Spiel gebracht werden.

Naiver Jüngling trifft auf durchtriebene Gouvernante

Die Grundsituation: Naiver Jüngling lässt sich unter der Androhung von Körperstrafen feminisieren und wird in die Ränkespiele von erfahrenen, erwachsenen Frauen verwickelt. Diese Variante ist allerdings heute höchst unglaubwürdig, sodass Sie besser über modernen Konstellationen nachdenken sollten.

Deine Geschichte: Modernisierung notwendig

Wie auch immer du deine Story aufbauen willst: Das Thema ist immer eine Mischung aus sinnlicher Zuwendung einerseits und Strafen andererseits. In moderneren Versionen kann die Lust an der Feminisierung dem psychologischen Zwang zur Feminisierung („Zwangsfeminisierung“) entgegengesetzt werden, um die erotische Spannung zu erhören.

Als Entwurf für eine Novelle oder einen kurzen Roman empfehle ich diese Konstellation:

Junger Mann, reife Frau - wachsende Abhängigkeit

Ein junger Mann ist von gewöhnlichen, gleichaltrigen Frauen enttäuscht, weil er von ihnen nicht erst genommen wird. Durch einen Zufall (vielleicht ein einer Lesung oder Vernissage?) lernt er eine ältere Dame mit einer merkwürdig-sinnlichen Ausstrahlung kennen. Zunächst erlebt er bei ihr, wie sich das gesamte erotische Füllhorn über ihn ergießt, doch bald wird diese Gunst abhängig davon gemacht, sich feminisieren zu lassen.

Wenn du deine Geschichte entwickelst, solltest du überlegen, wohin sie führt. Der Jüngling kann die Rolle annehmen, um weiterhin die Gunst seiner Herrin zu genießen, oder ihr entfliehen. Beide Varianten erlauben dir, Konflikte unterschiedlicher Art in die Story einzubauen.

Psychologisch heikel – was geht in dem jungen Mann vor?

Psychologisch passt das Thema in Romane, bei denen es um die erotische Demütigung junger Männer geht. Manchmal hegen sie den latenten Wunsch, einmal „Frau sein zu dürfen“, aber oftmals widerstrebt es ihnen auch, und sie sehen die Feminisierung als Last an, die sie ertragen müssen, um der „Herrin“ zu gefallen. Echte Homosexualität und echte Bereitschaft, das Geschlecht zu wechseln, passen nicht recht zum Thema. Im englischen Sprachgebrauch sagt man zu einem Jüngling in Frauenkleidern auch „Sissy“.

Relevanz:

Das Thema ist spekulativ. Wir haben ein Interesse zwischen 20 und 50 Prozent bei Frauen ermittelt, je nachdem wie „hart“ das Thema geschildert wird. Diese Zahlen ergeben sich aus dem Interesse der Frauen an männlicher Homosexualität, dem Wunsch, Männer zu dominieren und der Fantasie, alles was sie wollen auch durch ihre sexuelle Macht erreichen zu können. (2)
Interessierte Männer: Offiziell sehr schwach, aber es gibt eine gewisse Dunkelziffer: Zwischen 20 und 60 Prozent der Männer dürften am Thema interessiert sein, je nachdem, wie sinnlich die Frau verführt oder wie heftig sie dominiert. (2)



Schreib-Erfahrung:

Für Fortgeschrittene und Schreib-Profis.
Form:
Episoden, Novellen und Romane.
Recherche, Kenntnisse:
Intensive Recherche, Fantasie, anatomische und psychologische Kenntnisse.
Erotische Wahrnehmung:
Sehr unterschiedlich - von absolut abstoßend bis "enorm scharf."


(1) Originaltitel des Buches: Gynecocracy. A narrative of The adventures and psychological experiments of Julian Robinson (afterwards Viscount Ladywood)under Pettycoat Rule, written by himself.
Deutsche und englische Versionen sind antiquarisch, gebunden oder als E-Books erhältlich.
(2) Nach Abwägungen von Fantasien und Ängsten durch den Autor, unter Verwendung von Forschungsergebnissen.