Skip to content

Zeig! Uns! Alles!

Zeigt euch ... leert euer Schubladen
Du schreibst über über die Liebe, die Lust oder die Erotik? Und alles für die Schublade? Das muss nicht sein! Wir sehen uns an, was du schreibst, schlagen dir Änderungen und Ergänzungen vor und lesen für dich ein paar Seiten Korrektur, wenn du magst. Es kostet – gar nix, jedenfalls nicht bis zu 900 Wörtern. Wir lieben Worte – das ist alles.

Wir saugen Worte auf, wechseln Worte, schreiben etwas um, wenn du magst – und wir sind auch sonst unheimlich nett zu Autorinnen und Autoren.

Versuch es mal mit uns … du kannst dabei nichts falsch machen. Und wenn du wirklich noch einmal fragst, warum wir das tun – wir lieben Worte so sehr, dass sie uns am Herzen liegen.


E-Mail:

Den Kelch der Liebe entdecken

"Den Kelch der Liebe entdecken" ist eine erotische Kurzgschichte in 100 Wörtern, in der Genitalien mit keinem Wort erwähnt werden.

Sie platzierte ihre Beine mit abgewinkelten Knien so, dass mein Blick auf ihre rosige Blüte fallen musste. Ich schwieg. „Gefällt sie dir? Sieh mal, wie sie aufblüht für dich. Sag, dass du sie magst!“
„Sie ist schön.“
„Sonst nichts? Merkst du nicht, wie sie duftet?“„
„Oh doch, ich mag den Duft.“

„Warum kommst du mir dann nicht näher?“
Ich trat näher und sah ihr in die Augen.
„Geh auf die Knie. Wenn du sie magst, dann zeig mir, wie du sie verehrst!“

Sie lehrte mich schnell, wie man den süßen Kelch der Blüte verehrt. Und ich wurde ihr gelehriger Schüler.

Das Bekenntnis einer Cougar

Dies ist die Geschichte einer Cougar – wir wissen nicht, ob sie wahr ist oder nicht, aber sie wurde uns von einer Dame erzählt, bei der alles passt: Alter, Schönheit und ein Schuss Frivolität. Wir haben die bewährte Feder von Isidora genutzt, um die Geschichte nachzuerzählen.

Wie viele Männer ich hatte? Das tut nichts zur Sache. Ich erzähle euch lieber, wie ich den süßen, schüchternen Jungmännern dazu verhelfe, in den feuchten Märchenwald der Lust einzutauchen. Und weil ihr fragt: Oh ja, ich habe eine ganze Sammlung davon. Denn ich bin die Märchenfee, die dem Jungmann seinen geheimsten Wunsch erfüllt: endlich mit einer schönen, reifen Frau intim zu werden.

Ihr kennt diese Männer. Sie studieren hart, sitzen nächtelange über Büchern, wissen etwas über Philosophie, Shakespeare, Mathematik und Algorithmen. Sie haben keine Zett zum Duschen, keine Zeit, sich chic anzuziehen, ja nicht einmal Zeit, richtig gut zu essen. Und sie hatten nie Zeit, ihre „Jungmannschaft“ zu verlieren. An niemanden.

Oh, ich kann über alles sprechen, und das erfreut sie. Mit einer schönen Frau zusammen zu sein, die ihre Sprache spricht. Das ist mein Geheimnis. Sie fragen nicht nach meinem Alter, und bitte – fragt mich auch nicht. Selbstverständlich sagen sie artig „ja“, wenn ich sie einlade. Und dann versuchen sie auch, etwas Hübsches anzuziehen und duschen sich. Meistens wissen sie gar nicht, was sie erwartet. Oft versprechen sie sich nur eine Fortsetzung eines wundervollen Gesprächs.

Doch sie werden mehr bekommen, viel mehr. Ich mache sie glücklich. Ich bin ihre Erlöserin. Ihre Augen strahlen, wenn sie zu mir aufsehen, während ihr Lippen meine Brüste küssen dürfen. Sie sind so süß, wenn sie merken, dass ich es ihnen nicht verwehre, nutzen die günstige Gelegenheit.

Ich trage Blusen zum Aufknöpfen. Es entspricht am besten ihren Fantasien: Sie wollen die Knöpfe lösen, um die Brüste darunter zu entdecken. Und dazu weite, knielange Röcke. Das inspiriert sie. Jungmänner mögen Frauen, die Röcke tragen. Und natürlich trage ich ein Höschen, das sich seidenweich anfühlt. Die Sache mit dem Höschen ist wichtig. Wenn ich es langsam herunterziehe, sehen sie zum ersten Mal aus der Nähe, wovon sie immer geträumt haben: den geheimnisvollen Ort, der die Liebe erst schön macht. Ein Ort, der bereits für sie ist, der auf sie wartet. Das ist nicht der Ort, den sie schon einmal auf YouPorn gesehen haben. Das ist ein realer, weicher Landeplatz mit einem wundervollen Duft. Wenn sie ihn sehen und befühlen dürfen, wollen ihn die meisten Jungmänner küssen. So, als wären sie endlich am Ziel ihrer Reise angelangt.

Manchmal muss ich sie dran erinnern, dass es noch mehr an mir zu entdecken gibt, viel, viel mehr. „Schau mich an … entdecke alles an mir … wie fühlst du dich? Magst du es? Du willst doch noch mehr, oder?“

Nein, nein … das, was du jetzt tust, ist nicht dein Ziel. Du genießt es, wie ich dir dir Gelegenheit biete, und das ist nicht schlecht. Aber du weißt nicht recht, wohin mit deinen Händen … das merke ich doch. Deine Hände gehören mir, also lass sie weg von „ihm“. Dies hier ist das richtige Leben. Du willst es och nicht wahrhaben. Aber ich bin hier, ich bin real, und ich will es wirklich. Schon komisch, wie die Jungmänner zögern.

„Ja“, sage ich. „Ich will es jetzt und ich will es hier. Sofort. Du hast doch keine Angst vor mir?“ Ich öffne meine Schenkel dabei ein wenig. Ein sanftes, unterdrücktes Stöhnen macht sich jetzt gut. So etwas erwarten sie einfach. Und dann hauche ich noch: „Geh sanft mit mir um, bitte.“ Dann glauben sie, ich wäre selber ein wenig ängstlich, und sie vergessen ihr Unerfahrenheit. Was dann kommt? Die Hälfte der Jungmänner ist so aufgeheizt, dass sie sich sofort ergießen. Aber das muss ja nicht das Ende sein, wie du sicher ahnst.

Ich lasse hier mal etwas weg, dies ist ja kein Lehrgang, wie du am besten einen Mann entjungferst. Aber ich flüstere dir noch etwas ins Ohr: Sage nie einem Jungmann, dass du ihn für einen Jungmann hältst. Schenk ihm einfach alles, was du ihm schenken kannst … und so viel verrate ich dir: Mit jedem Mal wird die Sache auch schöner für dich.


Wir weisen darauf hin, dass diese Story "entschärft" wurde. Wenn du sie benutzen willst, um sie zu erweitern , gib bitte die Quelle an.

Spontanes Lust-Spiel in der U-Bahn

Bleib kühl, auch wenn dir heiß wird ...
Dies ist eine Geschichte über die Vorstellung, dass mein Gegenüber ein Voyeur ist, der sich nicht traut, ein Voyeur zu sein. Es ist nicht meine Geschichte, sondern nur eine spontane Idee, die mir in der U-Bahn kam. Die jungen Männer spielten mit ihren Handys, die alten Frauen saßen stocksteif in ihren grauen Klamotten herum und blickten ins Leere. Und niemand interessierte sich für den anderen.

Wenn ich in die U-Bahn eintsteige, folgen mir viele Augen. Auch deine Augen, da bin ich sicher. Wahrscheinlich versuchst du, mich in dem Glauben zu lassen, du würdest mich nicht beobachten. Du bist solche einer. Ein braver Junge, dem seine Mami immer gesagt hat, es wäre nicht fein, Leute ständig heimlich zu beobachten? Du tust gerade so, als würdest du die Station ansehen, in die wir einfahren, nicht wahr? Aber du beobachtest mich.

Du hast ein Buch in der Hand, du Schelm, aber du liest es nicht. Seit mindestens zwei Haltestellen hast du keine Seite umgeschlagen. Stattdessen wandern deine Blicke an mir entlang, mal direkt, mal an meinem Abbild, das sich im Fenster spiegelt.

Na, wenn du es so willst … ich werde dir eine kleine Freude machen. Ich schiebe mal die große Handtasche so auf meinen Schoß, dass du nichts sehen kannst, was dahinter geschieht - aber du kannst ja noch meine Augen sehen. Das dürfte reichen. Meine Augen suchen deine, aber du weichst mir aus. Macht nichts. Du wirst mich jetzt schärfer beobachten, und das ist gut so. Niemand anders wird bemerken, dass meine Hand untere meinen Minirock gleitet, und auch du kannst es nicht sehen. Aber du siehst meine Augen, meinen Mund und die Bewegung, die du an meinem Arm und meinen Schultern bemerkst.

Du glücklicher … siehst du, wie ich leicht erröte? Ich bin ganz gut darin, schell und heftig zu kommen, und du bist mein einziges Publikum. Die Menschen in der U-Bahn sind mit sich selbst beschäftigt, denken an sich, an ihre Arbeit. Du nicht.

Die U-Bahn holpert über die alten Gleise und Weichen, und ich spüre jetzt jede Bewegung des Zugs, die mich von unten anstupst. Ich muss fast gar nichts mehr tun, um meinen Körper schweben zu lassen, lustvoll auf den Höhepunkt zuzutreiben. Was für ein tolles Gefühl!

Ich sehe dich an, und diesmal weichst du meinem Blick nicht aus. Ich komme für dich, feucht, warm und wonnig. Der Körper zuckt ein wenig, und ein plötzliches Feuer dringt durch meine Adern, das ich bis in die Zehnspitzen fühle. Beinahe hätte ich gestöhnt, beinahe. Niemand außer dir hat diesen schönen Moment mit mir teilen dürfen. Nur du.

Jetzt muss ich aussteigen. Schnell die Finger befreien. Die Hand langsam wieder unter dem Rock hervorholen, den Saum richten, die Tasche ergreifen. Ein Finger ist noch feucht von meiner Lust. Für eine Sekunde denke ich, dass ich damit deine Wange berühren sollte. Ein hübscher Gedanke. Aber ich verzichte darauf und reihe mich ein in die kleine Gruppe von Passagieren ein, die ebenfalls aussteigen wollen, und ich blicke nicht zurück. Vielleicht träumst du heute Nacht von mir. Ich denke, dass es ein sehr, sehr feuchter Traum wird.