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Lieben à la carte - oder "die erotische Reise"

Lieben à la carte oder die die erotische Reise ist eines der Top-Themen der Erotik-Literatur. Wir sagen dir, wie du das Thema in den Griff bekommst.

100 Erotische Themen – Nummer EINS

In einem guten Restaurant kannst du „Menü“ oder „Tagesessen“ verspeisen, oder du kannst aus einer Fülle von Speisen wählen und sie beliebig zusammenstellen. Wer das tut, speist à la carte. Im übertragenen Sinne heißt dies: Eine Dame stellt ihr Liebesmenü so zusammen, wie es ihr gerade gefällt: Mal ist ihr Lover jung, mal angejahrt, mal ist er sensibel, mal brutal, mal schenkt sie ihm dies, mal verlangt sie jenes. Gelegentlich wechselt sie von „Vanille“ auf „Chili“, und sie meint ohnehin, dass ein Ganter erotisch ebenso gut schmeckt wie eine Gans, um im Jargon zu bleiben.

Oberbegriff: sexuelle Abwechslung

Das Thema fällt unter den Oberbegriff „Sexuelle Abwechslung“. Das entsprechende Plot dazu nennt man gewöhnlich „erotische Reise und Rückkehr“. Der erotische Reiz liegt darin, die Empfindungen zu schildern, die deine Figur bei jeder der Begegnungen durchlebt. Am Ende kann deine Heldin entweder dahin zurückkehren, von wo sie aufgebrochen ist oder die Flügel ausbreiten, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Ihre Persönlichkeit kann äußerlich ausgesprochen sex-aktiv sein oder aber mit einer gewissen Zurückhaltung spielen, je nachdem, ob sie sich lieber verführen lässt oder selber verführt. Interessant ist, ob sie eine Grundbeziehung aufrechterhält (zum Beispiel eine Ehe) oder niemals gebunden war und dies auch nicht sein will.

Deshalb eignet ich das Thema für dich

Vorteile für dich:

Deine Heldin kann aus beliebigen sozialen und familiären Verhältnissen kommen, also beispielsweise eine Hausfrau oder eine Managerin sein. Du kannst alle Arten der sinnlichen, erotischen und sexuellen und sonstigen Begegnungen verwenden, auch über die Geschlechtszugehörigkeit hinaus. Allerdings liegt die Kunst nicht in der Vielfalt, sondern in der Beschränkung. Das heißt konkret: Du benötigst für die „Reise“ mindestens drei Begegnungen – mit jeder weiteren wird es etwas schwieriger, den „Roten Faden“ beizubehalten, der sich durch deine Geschichte zieht. Und umso länger brauchst du, um deine Novelle zu schreiben. Trick dabei: Episoden schreiben und aneinanderreihen. Das ist die Masche, die viele angelsächsische Autorinnen/Autoren verwenden.

Bekannte Fehler und Hindernisse:

Oberflächliche Schilderungen aus der Vogelperspektive: Da unten bewegt sie sich und tut etwas, dann tut sie etwas anderes und so fort. Das ödet deine Leser(innen) an. Probleme entstehen auch, wenn du Schwierigkeiten mit den Varianten hast, insbesondere, wenn du dich schämst, die Situationen genau zu schildern.

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Neuer Erotik-Themenfinder 2020

Was hast du im Auge? Finde neu erotische Themen - hier
100 erotische Themen

Wir beginnen heute eine Serie, in der wir dir insgesamt 100 erotische Themen zeigen wollen. Wenn wir können, fügen wir die Relevanz, Beispiele und mögliche Plots bei.

„Erotische Themen“ sind keine Pornografie, sondern Beispiele aus dem Leben fantasiebegabter Menschen, die etwas erdenken, erträumen, erfühlen und natürlich auch erleben.

Erotik kann für sich allein stehen und wie in einem Vergrößerungsglas zeigen, was in Menschen vorgeht, die von Lust getrieben sind. Sie kann aber auch in persönliche Entwicklungsromane, Kriminalgeschichten oder Novellen über Liebespaare eingebunden werden. Wir werden dieser Tage mit den Themen beginnen, und damit wir besonders viele Themen aufgreifen, und nicht die Lieblingsthemen unserer Berater, gehen wir strikt nach dem Alphabet vor. Wir hoffen auf mehr als 100 Themen zu kommen. Nicht alle Themen sind „spektakulär“ – unser Erstes zum Beispiel ist es auf keinen Fall. Es heißt „à la carte“.

DU kannst hier mithelfen - welche Thema wird deiner Meinung in erotischen Texten zu wenig behandelt?

Und wenn deine Heldin eine Transfrau wäre?

Schöner als jede Bio-Frau
Ein Thema, das bisher kaum jemand berührt hat, fiel mir dieser Tage in die Hände:

Was passiert eigentlich einem Mann, der wie eine Frau fühlt, und der ganz legal auch das Leben einer Frau führt? Und wie findet "sie" dann einen männlichen Partner?

Die Transfrau mag zu einer Minderheit gehören - aber das Thema interessiert viele

Man sagt dazu eine „Transfrau“. Viele dieser Transfrauen sind noch sehr jung und haben weder männliche noch weibliche Partner, also auch keinen Sex mit dem einen oder dem anderen „biologischen“ Geschlecht.

Klar: Man könnte sagen, das sei ja eine „völlig unbedeutende Minderheit“ und vielleicht ist die eine oder andere ja gleich zur Toilette gerannt, um sich bei diesem Thema zu übergeben.

Die Transfrau tritt auf - deine Figur ist unwiderstehlich

Zunächst einmal darf ich euch sagen, dass es einige unglaublich schöne Transgender-Frauen gibt. Sie werden sowohl von Frauen wie auch von Männern bewundert, solange diese nur das scheinbare Äußere sehen. Sehen die dieselben Menschen nackt, so ändern sie ihre Meinung oftmals abrupt. Sind sie sogar bereits in einer „verfänglichen“ sexuellen Situation, so bekommen Hetero-Männer (auch CIS-Männer genannt) oft Panik – dafür gibt es zahnlose Hinweise im Internet. Ihr habt sicher schon gemerkt: Es ist ein Dating-Thema mit Haken und Ösen.

Der Zündstoff ist dein Stoff

Eine Frau darstellen ... spielen ... sein? ...
Also steckt in dem Thema mehr Zündstoff, als du gedacht hast, nicht wahr?

Was macht deine Figur (männlich, CIS) wenn er sich wochenlang um die junge Schönheit Janine bemüht, und er plötzlich entdeckt, dass er mit einem geborenen „Hans“ geflirtet hat? Und was, wenn er sogar bereits eine lustvolle Nacht mit Janine verbracht hat, und dabei nicht bemerkt hat, dass er eine sexuelle Begegnung mit einem Mann hatte?

Es ist nicht unmöglich, den Unterschied zu vertuschen

Wer jetzt sagt: „Das ist nicht möglich“ dem gebe ich einen Tipp: Die Illusion schlägt die Realität, insbesondere, wenn ein kleiner Rausch hinzukommt. Und was eine Bio-Frau kann, das kann auch eine Trans-Frau: sich bewusst nicht ganz auszuziehen, zu behaupten, sie wolle ihre Jungfräulichkeit erhalten, weshalb nur Analverkehr möglich sei. Oder eben vollständig bekleidet Fellatio auszuführen.

Deine Protagonistin mag die Transfrau selber sein oder einer ihrer Lover. Es gilt als wesentlich schwerer, sich in die Rolle der Transfrau hineinzuversetzen als in die ihrer Lover.

Fall du ein Plot brauchst: Besonders interessant sind Schilderungen, in denen die geheimnisvolle Geliebte (also vielleicht Janine) nur eine einzige Nacht mit ihrem Lover verbringt, und nicht deutlich wird, ob es sich um einen Transvestiten (das ist etwas anderes als Transgender), um eine Transfrau oder um eine CIS-Frau handelt, die eine Transgender-Frau imitiert. Der Lover versucht verzweifelt, Janine wiederzufinden, doch sie bleibt verschwunden.

Als er fast aufgegeben hat, begegnen ihm Geraldine, eine ebenso sinnliche, aber deutlich herbere und unglaublich attraktive Frau, die ihm verrät, sie könne das Geheimnis um Janine lüften.

Ja, und das Plot? Wie geht es nun weiter? Schreib deine Geschichte … nicht unsere.

Bilder: Ich bedaure, euch keine Auskünfte über die Bildherkunft geben zu können.

Deine Abgründe der Lust

Eine selbstbewusste Dame weiß, was sie tut
Das beste Rezept, die Abgründe der Lust zu erkunden? Aus meiner Sicht: forsche in deinen geheimen Träumen. Nicht denjenigen, die du deiner Mutter, deiner Friseurin oder deinem Partner erzählen würdest. Sondern diejenigen, für die du dich schämst.

Es sind die Träume und Lüste, die du wegschiebst, wenn sie dich nur berühren: dich haltlos hinzugeben, jede moralische Hemmung zu verlieren und nur die Lust gelten zu lassen. Zum Beispiel das plastische Bild eines gefährlichen Abenteuers mit einem (einer) Fremden. Nicht mit dem kuscheligen Käseverkäufer vom Markt, sondern mit dem verrufenen Filou, von dem man weiß, dass er dich erotisch ausweiden wird. Für Männer mag das Bild ein wenig anders sein - lass sie selber entscheiden, wer sie sein wollen - kümmere dich nur um dich.

Ich weiß nicht, wer in dir wohnt und dringend hinaus will - bare ich lese viel. Und dabei kam mir dieser Gedanke für eine erotische Novelle.

Kein Plot - nur der Beginn einer Lustreise mit offenem Ausgang

Da wäre Irene, 35, verheiratet, zwei Kinder, die von geheimen S/M-Träumen gequält wird. Sie hat ihrem Ehemann schon sooft vorgeschlagen, den Sex einmal mit etwas Schmerz aufzuhübschen. Ja, sie hat sogar schon eine kleine Peitsche im Versandhandel gekauft, eine, die ganz hübsch „durchzieht“ aber kaum Spuren hinterlässt. Doch ihr Ehemann ist von der alten Schule: „Eine Frau schlägt man nicht“. Und nicht nur das - er hänselt sie bei jeder Gelegenheit wegen ihres Kaufs.

Doch in einer Sommernacht, ganz unter Frauen und vollends gelöst durch die laue Nacht und sicher auch die vielen Cocktails, offenbart Irene ihre Lüste zögerlich. Sie berichtet von ihrem Wunsch, geschlagen zu werden und auch davon, dass ihr Ehemann sich weigert, auch nur einen Versuch zu starten.

Die meisten ihrer weiblichen Gäste hören ihr befremdet zu oder wenden gar ein, dass sie solche Ideen nicht für gut halten. Nur Britta, eine große und selbstbewusste Endvierzigerin, sagt zunächst gar nichts. Doch am Ende setzt sie sich zu Irene, und sagt nur einen Satz: „Und glaubst du, dass eine Frau weniger Hemmungen haben würde, dich zu schlagen?“

Irene ist konsterniert. „Das würde ja bedeuten, dass ... “.

Schreib die Story, wenn du magst

Nun weißt du, liebe Autorin, was es bedeuten würde, und warum sich daraus eine wundervolle, heiße Liebesgeschichte machen ließe, oder etwa nicht?

Bild: nach einer bekannten historischen Fotoserie.

Versehentlich Brüste zeigen ... im Home-Office

Verschiedene Medien haben in den letzten Wochen dazu aufgerufen, das merkwürdigste, durchaus aber auch frivolste zu schreiben, was sie in Corona-Zeiten erlebt haben.

Ich erinnere mich an einen Beitrag, in dem berichtet wurde, wie ein Ehepaar in der Wohnung festsitzt. Er ist IT-Mitarbeiter und sitzt deshalb im Homeoffice, sie darf aufgrund ihres nicht „systemrelevanten“ Berufs noch nicht wieder arbeiten.

Homeoffice-Überraschung
Der Kontakt, den er mit seinen Kolleginnen und Kollegen hat, ist recht einseitig – jeder, der mal in der IT gearbeitet hat, weiß, dass dort Emotionen ausschließlich auf Eis serviert werden. Also beschließt die Frau, ihre Bluse zu öffnen, den BH ausziehen und ihn so ein bisschen aufzuheitern.

Doch leider war der liebende Gatte gerade in einer Videokonferenz, sodass alle Teilnehmer die lustvollen dargebotenen Brüste der Ehefrau via Webcam sehen konnten.

Keiner der Teilnehmer soll jemals ein Wort darüber verloren haben – was ich bei IT-Freaks ohne mit der Wimper zu zucken glaube.

Und du? Was war deine lustvollste, peinlichst oder frivolste Erfahrung im Homeoffice oder sonst wo in Corona-Zeiten?