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Ein guter Anfang … einmal ganz anders …

Goldene Regel beim ersten Date ...
Dieser Artikel beschäftigt sich mit Verabredungen. Wenn du ein Date beschreibst, egal, mit welchem Ziel, dann ist der wichtigste Augenblick die Begegnung. Im ersten Fall, den ich euch hier schildere, trifft sich ein lesbisches Pärchen, um sich zu trennen. Auch der weitere Verlauf ist interessant, aber nicht „jugendfrei“, und deshalb soll es uns beim ersten Beispiel nur um eins gehen: um die kurzen Momente, die wir wahrnehmen, bevor ein Wort gesprochen wird. Sodann werde ich euch einen zweiten Fall schildern, der heute jedem Mann passieren kann. Das Motto: „Komm mit und lass dich überraschen, was ich dir alles bieten kann.“

Der erste Fall wurde einem Vorbild nachempfunden

Ich konnte Hyazinths Erscheinung beobachten, als sie die Bar betrat, und ich ahnte bereits, wie unsere Begegnung ablaufen würde. Ihre Körpersprache drücke es aus – unser Gespräch würde schwierig werden. Ich schloss das Buch, in dem ich während des Wartens gelesen hatte, und legte es auf meinen Schoß. Die Haare ihres kurzen, grau gefärbten Schopfs fielen ihr fast in die Augen. Diese Augen sahen sich kurz um, um sich dann auf mich zu richten. Sie kamen auf mich zu und setzen sich abrupt hin, sahen mich an, um sich dann zu senken, wie jemand, der etwas Böses getan hat. Obgleich ich ahnen konnte, was geschehen würde, schlug mein Herz wie wild, so erregt war ich. Oder ich war woanders erregt. Oder vielleicht war mir auch nicht klar, wo sich mein Herz gerade befand.


Als ich dies (1) las, fiel mir ein, dass ein Date nicht immer aus dem gegenseitigen Belauern der sorgfältig frisierten Wahrheiten und dem Einstreuen lustvoller Lügen bestehen muss. Ich vermute, Geschichten über Dates sind deshalb oft so langweilig, weil die Lust, die Begierde oder schlicht die Geilheit geleugnet, ausgeklammert oder verschoben wird. Aus diesem Grund ein zweites Beispiel, in dem sich recht bald eine Wendung andeutet.

Der zweite Fall stammt aus der Praxis des „Datings“

Ich sah auf den roten Samtvorhang, durch den sich jeder kämpfen musste, der die Bar betreten wollte. Meist teilten die Männer den Vorhang mit beiden Händen, gingen durch den schmalen Spalt hindurch, indem sie mit ihrer Masse den Stoff zur Seite drängten, ohne ihn weiter zu beachten. Die meisten musterten mit einem kurzen Blick die Bar, um sich einen Überblick zu verschaffen. Manche hatten hier ein Date, wie ich – andere suchten hier nach schnellen Begegnungen.

Die Frauen traten anders ein: zögerlich, den Vorhang mit den Händen teilend. Die meisten blieben einen Moment stehen, um etwas Bewunderung einzuheimsen – es schadete nie, denn wann immer eine Frau eintrat, richteten sich alle Augen auf sie. Eine kleine, zarte, unbehandschuhte Hand erschien im Spalt zwischen den Teilen des Samtvorhangs, und wenig später trat ein selbstsicheres, sinnliches, neugieriges Gesicht hervor. Da wir kein Zeichen vereinbart hatten, wusste ich nicht, ob es die Frau war, auf die ich wartete – also beobachtete ich, wie sie zur Garderobe ging, den Wintermantel abstreifte und sich sodann umdrehte. Ihr weißer, sinnlicher Hals endete in einem schmalen, aber erregenden Dekolleté, das einen Eindruck von der Schönheit ihrer Brüste vermittelte, ob man dies nun wirklich wissen wollte oder nicht. Sie trat auf mich zu, fragte, ob ich Géza hieße, und nannte ihren eigenen Namen. Dann setzte sie sich, wie es eine Dame tut: graziös und feminin zugleich, wobei sie auffällig, aber nicht aufdringlich ihren Körper betonte.

Bei allen Verabredungen ist es üblich, etwas Small Talk zu machen, bevor man sich auf etwas festlegt. Ein Freund vom örtlichen Sender sagte einmal: Erst vom Wetter reden, dann vom Verkehr. Also begannen wir mit dem Wetter, streiften kurz das Umfeld und standen nun vor der Wahl, unser Leben voreinander auszubreiten oder aber unsere Bedürfnisse. Mein „Date“ fragt aber nach einer überraschend kurzen Zeit: „Was hast du mit mir vor?“ Ich antwortete gentlemanlike: „Das hängt in erheblichem Maße davon ab, was du akzeptieren würdest.“ Sie lachte leise, wie es Damen tun, wenn sie mehr verstandene haben, als gesagt wurde. Ich hatte mit weiterem Geplänkel gerechnet, aber sie sah nur kurz auf, versuchte, mein Gesicht auszulesen und sagte schließlich: „Dann finde es heraus … ich mag Männer, die ohne Joker spielen.“

Ohne Joker? Plötzlich begriff ich, dass ich gerade alles in ihre Hand gelegt hatte. Wer es jemals tat, weiß, dass es für einen Mann kein zurück mehr gibt. Du bist an dein Wort gefesselt, und du musst den Mut haben, alles nach dem Willen der Frau zum Ende zu bringen.


Diese Geschichte lässt sich ganz beliebig dramatisieren … was wird aus unserem Helden? Landet er auf einer Party, soll er an einer Orgie teilnehmen oder an einem Dreier? Führt sie ihn in ein Hotel oder in ihre Wohnung? Und vor allem: Was schenkt sie ihm, und was muss er dafür abgeben?

Um euch etwas aus der Praxis zu verraten: So etwas passiert wirklich – und es kann sich in jede beliebige Richtung entwickeln.

(1) wegen der drauf folgenden, anstößigen Inhalte können wir auf die Quelle nicht verlinken.

Die Geschichte des Erzählens als Grundlage für deine Erzählung

Die Geschichte des Erzählens ist älter als das, was die Literatur darüber hergibt, und es ist gut, uns daran zu erinnern. Ob es nun die Sammler oder die Jäger waren, die abends am Feuer saßen und ihre Erfahrungen und andere Erlebnisse austauschten, oder die Fremden, die meist etwas aufgebauschte Geschichten ihrer Reisen vortrugen – Geschichten folgen immer den gleichen Zielen. Sie sollen uns bereichern, unterhalten und dann und wann auch belehren. Sie können von Grund auf wahr sein, ein Gemenge aus Realitäten und Fantasien sein oder das reine „Seemannsgarn“, das uns ferne Welten vorgaukelt, in denen alles so anders ist, dass wir es kaum glauben wollen.

Faszination ist nötig

Eine gute Erzählung muss faszinieren, weil uns im anderen Fall niemand zuhören würde. Sie muss Neues und Erstaunliches enthalten, und wenn nicht dies, dann wenigsten etwas, das unsere Gefühle in irgendeiner Weise anstößt. Manchmal berühren und Geschichten so sehr, dass wir in ihnen etwas finden, das wir „mitnehmen“ können.

Erzählen heißt nicht „große Romane schreiben“

Ich sage euch all dies, wie ich die Erläuterungen zu „Was ist eine Geschichte?“ oftmals für zu abgehoben halte. Sicher ist es absolut richtig, dass wir Bücher darüber schreiben könnten: wie unsere Figur ihre Identität sucht, beispielsweise. Wie sie einen Teil davon zu finden glaubt, dann aber wieder daran zweifelt. Wie Gefühle auf Ereignisse treffen und Wendepunkte markieren. „Große Romane“ eben über das Erwachsenwerden oder das Menschsein.

Eine Nummer kleiner gefällig? Dann sind wir bei Erzählungen, die auf Erlebnissen beruhen. Ja nachdem, wie intensiv uns der Erzähler an unsere Gefühle heranführen will, kann er uns die Fakten, die Gefühle und Gedanken oder eine Mischung aus beiden präsentieren. Nun sind wir näher dran an Episoden, Kurzgeschichten und Novellen.

Warum wir auf Begierden hören müssen

Niemand, der eine interessante Geschichte schreiben will, kommt ohne mindestens eine der menschlichen Begierden aus: Neben der Wissbegierde ist es die eher allgemeine Neugierde oder eben auch die sexuelle Begierde, die im Hintergrund lauert. All dies hat viele Namen, die typischerweise mit Grundbedürfnissen verknüpft sind: der Wissensdurst, der Sensationshunger, die Abenteuerlust. Wir können auch sagen: Unsere Figur muss einen Beweggrund haben, um vom „allgemeinen“ oder „gewöhnlichen“ Weg abzuweichen – denn der interessiert niemanden wirklich. Statt Beweggrund sagt man auch „Motiv“.

Ein kleiner Ausflug in die Welt der Konflikte

Steht in den Geschichten, die wir aus dem Leben entnehmen und die wir in die Fantasie transportieren, wirklich so oft ein „Wertkonflikt“? Sicher ist, dass wir kaum ohne Konflikte auskommen, wenn wir spannende oder erregende Geschichten schreiben wollen. Doch sind es selten die reinen „Werte“, die in unserer inneren und äußeren Welt aufeinanderstoßen. Zumeist befinden wir uns im Konflikt um den Weg, den wir gehen wollen. Auf der einen Seite finden wir den bequemen, sicheren Weg, dessen Ziel wir kennen und dessen Bedingungen bekannt sind. Auf der anderen Seite zeigt uns unser unruhiger Geist, unsere wuselige Psyche oder unser begieriger Körper Fluchten, Auswege und Alternativen. Es lohnt sich, sie zu beschreiben und anderen über Erfolg und Misserfolg zu berichten und dabei auch die (innerlich und äußerlich) durchgestandenen Konflikte ausführlich zu schildern.

Zu Konflikten wäre noch viel zu sagen. In einem erregenden Roman erwarten wir den Konflikt, zwischen der Person „A“ und „B“ zu wählen, also beispielsweise zwischen der soliden und zuverlässigen Gretel oder der flatterhaften, sinnlichen Lola. Oder wir sollen uns für eine Alternative des zukünftigen Lebens entscheiden: In der Provinz verhocken oder in die weite Welt ziehen. Bei all diesen Entscheidungen fällt auf, dass sie nur das Eine oder das Andere zulassen. Der dritte, möglicherweise interessantere Weg wird selten versucht: „Ich werde weder das Eine noch das Andere wählen, weil ich diese Wahl nicht annehme.“

Warum wir das Erzählen vertiefen müssen

Wenn wir eine erregende Geschichte erzählen wollen, sollten wir nicht zu viele „Ereignisse“ aneinanderreihen, schon gar nicht, wenn sie einander sehr ähnlich sind und alles ohnehin vorhersehbar ist. Und wenn wir die Leser(innen) in ihrem Kern treffen wollen, dann sollten wir versuchen, uns in ihre Psyche zu verbeißen.

Was hat das alles mit Liebe und Erotik zu tun?

Übrigens gilt all dies nicht nur für Liebesgeschichten und erotische Romane. Aber eben auch für sie. Ich habe in den letzten Monaten sehr viele erotische Geschichten nachverfolgt und kann euch sagen: Zumeist bieten sie keine wirklichen Überraschungen, kaum „innere Konflikte“, selbst bei den heftigsten Absonderlichkeiten nicht. Und sie enthalten fast keine tiefgründigen Schilderungen der Emotionen, die im Lauf der lustvollen Frivolitäten entstehen.

Madame beabsichtigt, zu strafen

Eine strafende Frau - erschienen 1990 - wirkt aber wie aus den 1950er Jahren
Die „moderne“ Pornografie beschert uns Bilder von dominanten Frauen, die sich wie Huren kleiden oder sich so weit ausziehen, dass der Mann den Respekt vor ihnen verlieren würde, wenn alles real wäre.

In der Anfangszeit der lustvoll dargebotenen Dominanz wurde noch mehr an die Fantasie appelliert. Wir finden ein natürliches, fast nüchternes Interieur vor statt der pornografischen, überladenen Installation eines „Studios“. Statt einer übertriebenen Geste sorgt das „Aufkrempeln“ der Ärmel für Entschlossenheit – und die Strapse zeigen, dass es hier um eine handfeste erotische Züchtigung geht. Und der locker gehaltene „Schlegel“ wird fast bedrohlicher als eine mühsam für ein Foto hochgehaltene Peitsche.

Und du? Regt dich das Bild zum Schreiben an? Versetzt es dich in eine Zeit, als die Fantasien noch im Kopf entstanden?

Das Bild entstammt dem legendären, auf einfachem Papier gedruckten „Ledagramm“ (ca. 1990) © (gegen) 1990 by Leda, San Marcos. .

Wie erotisch ist eigentlich ein Finger?

Leidenschaftliches Einsaugen
Fingererotik? Wer hätte davon gehört? Und doch spielen die Finger in der Lust, der Sinnlichkeit und letztendlich auch in der Sexualität eine enorme Rolle. Diese Version unseres Artikel wendet sich an Autorinnen und Autoren, die gerne wissen würden, sie sie „das Vorspiel vor dem Vorspiel“, also sozusagen das erotische „Amuse-Gueule“ sinnlicher gestalten können.

Die Lust am Finger

Sehen wir mal: Die größte unserer erotischen, zumindest teilweise erogenen Zonen ist die Haut. Positiv haben wir sie durch sanfte Berührungen erfahren, zuerst durch direkten Körperkontakt, dann durch streichelnde Hände. Die Brustwarzen (jedenfalls bei den meisten Frauen) wurden zum ersten Mal durch Münder berührt, dann aber eben auch durch die Finger, die sanft darüber strichen. Vulva, Vagina und Penis erforschten zuerst die Finger, bevor auch nur eine Zunge oder ein entgegengesetztes Geschlechtsteil die Berührung wagen konnte. Auch die manuelle Befriedigung wurde oftmals zuerst am Finger erprobt – ähnlich wie das Vortasten am fremden Körper, um dem anderen erste Lüste zu bereiten.

Wer am Finger eines anderen Menschen saugt oder sie beleckt, gilt als unterwürfig. Und bevor je ein anderer Körperteil oder Gegenstand die Rosette passieren dufte, bahnte sich ein Finger den Weg.

Lust auf Lutschen
Wäre es da nicht an der Zeit, dem Finger mal etwas mehr Bedeutung zuzumessen?

Frauen wissen oder ahnen, dass es für den Mann einen besonderen Reiz hat, wenn sie ihren Zeigefinger zum Mund führt: Jeder Mann denkt dabei an die Möglichkeit, Oralverkehr mit ihr auszuüben. Statt am eigenen Finger zu lutschen, kann sie auch an den Fingern ihres Lovers lutschen – durchaus in der Art, in der sie den Oralverkehr sonst praktizieren würde.

Was hat der Mann davon, Frauenfinger zu schlecken?

Wenn der Mann die Finger der Frau „ablecken“ soll, kann dies mehrere sinnliche Gründe haben:

1. Allgemein als Zeichen seiner Unterwürfigkeit.
2. Um auf seine Fähigkeit hinzuweisen, die Klitoris zu verwöhnen.
3. Als Indiz dafür, dass er homosexuelle Lüste empfindet.
4. Um eine „Probe“ ihres „natürlichen Parfüms“ zu schmecken.
5. Nach einem Handverkehr als „Dankeschön“.

Lüste und Assoziationen

Dabei kann „sie“ einen oder mehrere Finger einsetzen. Da die Assoziationen bei jeder Frau und jedem Mann etwas unterschiedlich sind, können solche „oralen Lüste“ auch höchst unterschiedliche Emotionen freisetzen. Aus diesem Grund sind orale Spiele mit Fingern immer etwas spektakulär. Es gibt folgende Varianten:

• Der Finger taucht vorher in eine Flüssigkeit oder eine flüssige Masse ein – das kann theoretische alles sein, von Honig bis zum „Naturparfüm“ der Frau.
• Der nackte Finger berührt die Lippen – nichts sonst.
• Der nackte Finger streichelt nur die Zunge, die zu diesem Zweck herausgestreckt werden muss.
• Der Finger ahmt den Oralverkehr nach.
• Statt des nackten Fingers wird ein Latexhandschuh verwendet.

Finger-Lüste als sinnliches Programm

Berührungen mit der ganzen Hand oder einzelnen Fingern werden oftmals nicht als Vorspiel, sondern als eigenständige erotische Aktion ausgeführt. Dabei wird der Partner zumeist dran gehindert, „mehr“ zu verlangen, beispielsweise, indem er sich ans Bett fesseln lässt. Auf diese Weise bekommt er nur die erotischen Finessen der Finger zu spüren – und nichts sonst. Eine ähnliche Erfahrung machen Frauen und Männer bei erotischen Massagen, bei denen ja auch die Finger die Hauptrolle spielen.

Der Vollständigkeit halber will ich erwähnen, dass mit Fingern auch Druck und Zug ausgeübt werden kann, und dass die Fingernägel von manchen dominanten Frauen genutzt werden, um die Haut zu zerkratzen.

Oral und orale Strafen

Höchst seltsame Strafe - was mag dre Herr wohl gesagt haben?
„Oral“ heißt nichts mehr als „durch den Mund“. „Oralverkehr“ ist bekanntlich eine ganz besondere Art ist, Lust zu erzeugen. Diejenigen, die es wissen, Lust daran finden und ihn mit Liebe und Leidenschaft schenken, werden jetzt wissen, wie glücklich sie ihre jeweiligen Männer und Frauen damit machen können.

Im Mittelalter sollen "Spreizbirnen" verwendte worden sein

Nur wenige werden sich (hoffentlich) an „orale Strafen“ erinnern. Angeblich wurden sogenannte „Schandmäuler“ im Mittelalter durch Spreizbirnen und ähnliche unangenehme Instrumente gestraft.

Das Maul auswaschen - wegen "unflätiger" Reden

Die bürgerliche Gesellschaft kannte den Begriff „schmutzige Wörter“ und wenn sie die Tochter oder der Sohn allzu häufig aussprach, wurde ihm zur Strafe das Maul gewaschen. Man steckte dem Opfer ein Stück Kernseife in den Mund (sie schmeckt scheußlich) und wusch ihr oder ihm auf diese Weise „das Maul aus“.

Moderne Folterwerkzeuge zur Luststeigerung

Die Praxis, Knebel, Mundspreizer oder Zungenzieher zu verwenden, um sie als erotische Strafen einzusetzen oder andere sinnliche Strafen damit zu verschärfen, hat sich erst in den letzten Jahrzehnten entwickelt, seit alle Welt von BDSM redet.

Sehr selten habe ich gehört, dass eine Dame der Gesellschaft einem Herrn den Mund peitscht, wie im Titelbild. Aber offenbar muss er etwas Ungeheuerliches gesagt haben.

Wenn du über solche Praktiken der schmerzbetonten Erotik oder der erotischen Entwertung schreiben willst, musst du diese Qualen nicht unbedingt erleiden. Erinnerst du dich an einen Besuch beim „HNO“, der deine Zunge „nur ein wenig“ herausgezogen hat? Oder an einen Zahnarztbesuch, bei dem du ständig gesabbert hast?

Ich sage ja immer: Du kannst alles nachvollziehen, ohne es jemals erlebt zu haben – und gerade bei Mund und Nase ist absolute Vorsicht geboten. Die beiden Körperteile sind höllisch empfindlich.

Bild: (Historisch) Originalunterschrift "Mit purer Gewalt peitschte Cecilia meinen Mund"